Auf dem
T.O.C.Stammtisch in Köln am 27. März 2012 brachte uns unser Vorstandsmitglied Christa Bender-Hörmandinger mit viel Begeisterung die Denkstil-Diagnose nahe. Ein Instrument, das uns wertvolle
Anregungen für die Arbeit als Trainer, Coaches und Berater geliefert hat.
Bei der „Denkstil-Diagnose“ handelt es sich um ein messbares, transparentes und situationsnahes Instrument zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen.
Sie wurde vor ca. 30 Jahren entwickelt auf der Basis der Bedürfnispyramide von Abraham Maslow. Je nach Stufe verändern sich unser Verhalten und unser Denkstil. Maslow beschrieb es so: „Jeder Mensch hat zu jedem Zeitpunkt einen Grund (Motiv), um sich so und nicht anders zu verhalten.“ In langjährigen Entwicklungs- und Forschungsarbeiten, unterstützt durch die Uni Freiburg, gibt die Denkstil-Diagnose recht präzise wieder, welche Denkmuster sich hinter dem Verhalten von Menschen verbergen.
Ziel ist es, durch Selbsterkenntnis und durch Veränderungen der Denkstile Stärken der Menschen weiter zu bestärken, damit sie in ihrem Handeln effektiver und damit erfolgreicher werden. Christa Bender-Hörmandinger benennt das Ziel: „Sich selber bewusst zu werden, um selbstbewusst(er) zu sein“.
Die Denkstil-Muster unterteilen sich in 4 Hauptausprägungen:
eine, die stark auf Leistung zielt, eine die eher auf Menschen ausgerichtet ist,
eine, bei der die eigenen unternehmerischen Ziele und die Selbstverwirklichung im Vordergrund stehen
eine, die eher von außen gesteuert ist und dadurch Abhängigkeiten birgt.
Die Referentin veranschaulichte uns die Denkstil-Analyse mit ihren 12 Denkstilen und die daraus resultierenden Verhaltensmuster anhand verschiedener Beispiele aus ihrer Beratungspraxis:
eines Polizisten in leitender Funktion
einer Sachbearbeiterin einer Bank
einer freien Journalistin
eines Vertriebsmitarbeiters
eines Schulleiters.
Christa Bender-Hörmandinger erzählte uns auch, wie sie mit den Klienten Denkstil-Muster verändert und sie damit zu effektiverem Handeln begleitet hat. Man spürte, wie engagiert sie mit den Menschen zusammen arbeitet und wie viel Durchhaltevermögen und Vertrauen sie in die Potenziale ihrer Klienten einbringt.
Autorin: Heide Schulz
Info: Der nächste Stammtisch findet in Köln am 24. April statt, dann mit dem Thema "Mediation" mit Ines Schulze-Schlüter - Anmeldung bitte bis zum 19. April.

"Lebenslanges Lernen" trifft den Nerv der
Zeit
Alle Präsidenten und Vorstände besuchten
Beim T.O.C.-Stammtisch in Köln stellte uns Kristin Turck den MBTI-Persönlichkeitsindikator vor. Die Abkürzung steht für „Myers-Briggs Type Indicator“.
Er wurde vor ca. 50 Jahren von Katherine Briggs und ihrer Tochter Isabel Briggs Myers auf den Grundlagen der Theorie von C.B. Jung entwickelt und dient seitdem
weltweit als Instrument, um sich selbst und andere besser zu verstehen, Verhaltensmuster besser einschätzen zu können und um daraus Entwicklungsschritte für sich selbst und im
Umgang mit anderen ableiten zu können. Kristin Turck setzt den MBTI-Persönlichkeitsindikator seit Längerem erfolgreich in ihrer Arbeit als Coach in Unternehmen ein.