Wednesday, 18. april 2012 3 18 /04 /Apr. /2012 18:54

Christa Bender-Hörmandinger - Denkstil-DiagnosAuf dem T.O.C.Stammtisch in Köln am 27. März 2012 brachte uns unser Vorstandsmitglied Christa Bender-Hörmandinger mit viel Begeisterung die Denkstil-Diagnose nahe. Ein Instrument, das uns wertvolle Anregungen für die Arbeit als Trainer, Coaches und Berater geliefert hat.

 

Bei der „Denkstil-Diagnose“ handelt es sich um ein messbares, transparentes und situationsnahes Instrument zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen.

 

Sie wurde vor ca. 30 Jahren entwickelt auf der Basis der Bedürfnispyramide von Abraham Maslow. Je nach Stufe verändern sich unser Verhalten und unser Denkstil. Maslow beschrieb es so: „Jeder Mensch hat zu jedem Zeitpunkt einen Grund (Motiv), um sich so und nicht anders zu verhalten.“ In langjährigen Entwicklungs- und Forschungsarbeiten, unterstützt durch die Uni Freiburg, gibt die Denkstil-Diagnose recht präzise wieder, welche Denkmuster sich hinter dem Verhalten von Menschen verbergen.

 

Ziel ist es, durch Selbsterkenntnis und durch Veränderungen der Denkstile Stärken der Menschen weiter zu bestärken, damit sie in ihrem Handeln effektiver und damit erfolgreicher werden. Christa Bender-Hörmandinger benennt das Ziel: „Sich selber bewusst zu werden, um selbstbewusst(er) zu sein“.

 

Die Denkstil-Muster unterteilen sich in 4 Hauptausprägungen:

eine, die stark auf Leistung zielt, eine die eher auf Menschen ausgerichtet ist,

eine, bei der die eigenen unternehmerischen Ziele und die Selbstverwirklichung im Vordergrund stehen

eine, die eher von außen gesteuert ist und dadurch Abhängigkeiten birgt.

 

Die Referentin veranschaulichte uns die Denkstil-Analyse mit ihren 12 Denkstilen und die daraus resultierenden Verhaltensmuster anhand verschiedener Beispiele aus ihrer Beratungspraxis:

eines Polizisten in leitender Funktion

einer Sachbearbeiterin einer Bank

einer freien Journalistin

eines Vertriebsmitarbeiters

eines Schulleiters.

 

Christa Bender-Hörmandinger erzählte uns auch, wie sie mit den Klienten Denkstil-Muster verändert und sie damit zu effektiverem Handeln begleitet hat. Man spürte, wie engagiert sie mit den Menschen zusammen arbeitet und wie viel Durchhaltevermögen und Vertrauen sie in die Potenziale ihrer Klienten einbringt.

 

Autorin: Heide Schulz

 

 

Info: Der nächste Stammtisch findet in Köln am 24. April statt, dann mit dem Thema "Mediation" mit Ines Schulze-Schlüter - Anmeldung bitte bis zum 19. April.

von Heide Schulz - veröffentlicht in: Stammtisch
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Saturday, 14. april 2012 6 14 /04 /Apr. /2012 20:08

Plakate Verbände blog"Lebenslanges Lernen" trifft den Nerv der Zeit

 

Mit einem innovativen Bildungsangebot und einer breit gefächerten Forenvielfalt endete die größte Bildungsmesse aller Zeiten – die didacta 2012 in Hannover.

 

„Eine gute Erziehung, Bildung und Ausbildung sowie eine berufsbegleitende ständige Weiterqualifikation sind die wichtigsten Faktoren einer globalisierten, medial vernetzten Welt, die in einem ständigen Wettbewerb um die besten Köpfe, Ideen und Produkte steht.“

 

(Bernd Althusmann, Kultusminister Niedersachsen, Eröffnungsrede)

 

In diesem hohen Kompetenzanspruch der Politik und Wirtschaft zur Entwicklung der Zukunft war der T.O.C. mittendrin.

 

Im Umfeld des DVWO, Forum Werteorientierung und der führenden Weiterbildungsverbände in Deutschland hatte der T.O.C. einen hochakzeptierten Platz und unser Auftritt fand große Anerkennung! (ein Feedback u. a. auf der Mitgliederversammlung des DVWO am 9.3.12 in Göttingen.)

 

Blog Präsidentenbesuch.-online    Alle Präsidenten und Vorstände besuchten
    uns auf unserem Stand.  

 

 

 

An 5 Tagen führten
Christa Bender-Hörmandinger (Standverantwortliche)
und Emil Schmidt (an 2 Tagen) viele Fachgespräche.

 

    TOC-Standbesetzung_online.jpg

 

 

 

 

Das Hauptanliegen unserer Gesprächspartner/innen waren eigene Weiterbildung, fachlicher Austausch und netzwerken. Gefunden wurde der T.O.C. teilweise durch vorbereitete Recherche im Internet und natürlich durch unsere aktive Ansprache am Messestand.

 

Die Fachkommission Schule des DVWO organisierte einen Tag auf dem Forum Wirtschaft und Weiterbildung. Der T.O.C. (Mitglied des DVWO und der Fachkommission Schule) wurde präsentiert durch einen Workshop unter der Leitung von Christa Bender-Hörmandinger und Impulsvortrag von Dr. Marita Pabst-Weinschenk.  

 

Ergebnis der didacta für den T.O.C.:  

  • 3 neue Mitglieder
  • Planung neuer Stammtische in Niedersachsen, Hamburg und Berlin
  • Messebesuch und neues Engagement geschätzter Mitglieder (z. B.. Artur Hornung)
  • Planung: didacta 2013 in Köln!
    Dies gibt uns und unseren Mitgliedern die Gelegenheit:
    • inationale und internationale Kontakte zu knüpfen
    • Workshops und Seminare auszurichten
    • Interessante Vorträge und Seminare für die eigene Weiterqualifikation zu besuchen

 

Weitere Informationen werden auf der MV am 28.04.2012 in Düsseldorf-Ratingen gegeben und ein detaillierter Bericht wird per E-Mail an alle Mitglieder verschickt.

 

von Christa Bender-Hörmandinger - veröffentlicht in: Mitglieder aktiv
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Monday, 5. march 2012 1 05 /03 /März /2012 10:08

mbti-blog.jpgBeim T.O.C.-Stammtisch in Köln stellte uns Kristin Turck den MBTI-Persönlichkeitsindikator vor. Die Abkürzung steht für „Myers-Briggs Type Indicator“. Er wurde vor ca. 50 Jahren von Katherine Briggs und ihrer Tochter Isabel Briggs Myers auf den Grundlagen der Theorie von C.B. Jung entwickelt und dient seitdem weltweit als Instrument, um sich selbst und andere besser zu verstehen, Verhaltensmuster besser einschätzen zu können und um daraus Entwicklungsschritte für sich selbst und im Umgang mit anderen ableiten zu können. Kristin Turck setzt den MBTI-Persönlichkeitsindikator seit Längerem erfolgreich in ihrer Arbeit als Coach in Unternehmen ein.

 

Trotz später Stunde waren alle Teilnehmer neugierig auf ihr eigenes Persönlichkeitsprofil und beantworteten fleißig und mit viel Spaß am Rande alle 88 Fragen. Bevor wir zur Auswertung kamen, erläuterte uns Kristin die unterschiedlichen Präferenzen. Wir haben immer zwei Pole in uns. Nach dem MBTI ergeben sich aus 4 Schwesterdimensionen insgesamt 8 Pole.

  1. Nehmen wir Signale eher von außen oder von innen wahr?
  2. Gehen wir lieber detailorientiert und systematisch vor oder haben wir eher das Große und Ganze im Blick?
  3. Erstellen wir gerne Pro-Contra-Listen, sind analytisch und sachlich, oder entscheiden wir eher aus dem Bauch heraus und sind stark darin Gefühle auch bei anderen wahrzunehmen.?
  4. Sind wir zielorientiert, strukturiert, diszipliniert, sogar der Urlaub wird voll durchgeplant, oder sind wir spontan, erledigen Aufgaben gerne in der letzten Minute weil wir dann die meiste Energie aufbringen und lassen uns im Urlaub gerne treiben?

Mit diesem Hintergrundwissen werteten wir unsere Testergebnisse aus. Einige wurden bestätigt in dem, was sie vorher schon von sich wussten oder ahnten, es gab aber auch die eine oder andere Überraschung. Besonders diese Abweichungen von der Selbsteinschätzung nutzt Kristin für ein Coaching.

Durch Beobachtung der Präferenzen einer Person, mit der umzugehen uns schwer fällt, und dem Wissen unserer eigenen Präferenzen haben wir eine gute Basis, um so miteinander umzugehen, dass beide ihre Bedürfnisse und Stärken bestmöglich erfüllen und umsetzen können.

 

Das war wieder ein spannender, kurzweiliger Abend mit praktischem Nutzen für unseren Einsatz als Trainer und Coaches und Berater. Herzlichen Dank, liebe Kristin Turk.

 

Heide  Schulz
Autorin und Mitgliedsfrau des T.O.C.

 

Ankündigung: Der nächste Stammtisch findet am 27. März statt >Thema "Denkstil-Diagnose" vorgestellt von Christa Bender-Hörmandinger.

von Heide Schulz - veröffentlicht in: Stammtisch
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