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Beurteilung und Benotung von Personen/Mitarbeitern

12. Februar 2010, 11:10am

Veröffentlicht von Hanno Dieckmann, Vorstandsmitglied

Der erste Stammtisch 2010 zeigte das Potential kollegialer Kooperation, die unser Trainerverband bietet. Unter dem Vorsitz von Hanno Dieckmann diskutierten die Mitglieder des T.O.C. dem Thema: „Beurteilung und Benotung von Personen/Mitarbeitern, die ich in ihrem Entwicklungs-/Arbeitsprozess nicht beobachten kann“.

H.-J. Haite (Berufsschullehrer) stellte die Bewertungsproblematik eines Abschlussprojekts vor. Seine Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule erstellen außerhalb des Unterrichts im Team schriftliche Arbeiten, die sowohl als Einzel- als auch als Gruppenleistung bewertet werden.

Trainer-Supervision.jpgDie anwesenden Kollegen, die als Berater im betrieblichen Alltag ähnliche Probleme lösen, entwickelten schnell realistische Ideen.

Das Ergebnis des kollegialen Austausches: Im Rahmen des schulischen Abschlussprojektes werden zwei verbindliche Treffen zwischen Schülern und Lehrer vereinbart, zu denen die Schüler Sitzungsprotokolle ihrer bisherigen Arbeitstreffen mitbringen. Damit wird der Gruppenarbeitsprozess dokumentiert und durch den Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden kann eine faire Leistungsbewertung und ein prozessbegleitendes Feedback an die Gruppen ermöglicht werden. Das zusätzlich die Beurteilung für die Schüler nachvollziehbar und deshalb die Transparenz der Bewertungskriterien gewährleist sein muss, ist zwar pädagogische Selbstverständlichkeit, sollte aber bei der Umsetzung im Schulalltag gezielt beachtet werden.


Dieses zentrale Ergebnis der knapp zweistündigen kollegialen Fallarbeit wurde in den folgenden Tagen bereits in das laufende Prüfungsverfahren an der Berufsschule integriert.

Am 15. März treffen wir uns wieder in der Caritas-Akademie in Köln, dann wird und Hans Jürgen Haite einen historischen Rückblick zur derzeitigen "Wirtschaftskrise" geben unter dem Titel: "Konjunktur - die ewige Wiederkehr des Immergleichen."

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